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Rückblick Junioren Ea Saison 10/11

Team: Junioren Ea
Datum: 14.06.2011

Spielerisch gut mitgehalten, aber zu wenig effizient

Mit einer neu formierten Mannschaft und als Trainerneulinge in der 1. Stärkeklasse starteten wir mit  gemischten Gefühlen in den Frühling. Würde die Substanz des Teams ausreichen, um mit den anderen Equipen mitzuhalten, oder mussten wir uns auf Kanterniederlagen einstellen? Schon im ersten Match, der zwar gegen Chiesetau knapp verloren ging, konnten wir erleichtert zur Kenntnis nehmen, dass wir uns nicht zu verstecken brauchten. Bereits im zweiten Spiel folgte der dramatische Sieg gegen Steffisburg, für uns das Highlight der Saison. Bei diesem denkwürdigen Match haben alle gemerkt, dass Fussball spielen auch etwas mit dem Kopf zu tun hat. Es folgten die Heimspiele gegen Dürrenast und Interlaken, die zwar beide (relativ knapp) verloren gingen, wir aber spielerisch gut mithalten konnten. Dem nächsten Gegner, Oberdiessbach, waren wir spielerisch deutlich überlegen und konnten verdient unseren zweiten Erfolg feiern. Zuhause gegen Allmendingen setzte es eine unnötige 1:3-Niederlage ab, nachdem wir lange Zeit geführt hatten. In den letzten drei Partien kassierten wir deutliche Niederlagen, die jeweils etwas zu hoch ausfielen. Insbesondere im letzten Match gegen Spiez waren wir spielerisch über weite Strecken ebenbürtig.

Offiziell gibt es bei den E-Junioren zwar keine Rangliste, aber nach eigener Statistik  belegen wir  Platz 9 von 10 Teams. Das Torverhältnis zeigt die Problematik unserer Mannschaft auf: Mit 52 Gegentoren sind wir im Vergleich mit den anderen Teams im Schnitt, 18 geschossene Treffer sind aber mit Abstand die schlechteste Quote der ganzen Gruppe. Wir konnten uns in den meisten Spielen genügend Torchancen erarbeiten, haben aber schlicht und einfach zuwenig Treffer erzielt!  
 
Resultatmässig wäre durchaus noch mehr drin gelegen. Trotzdem ziehen wir als Trainer ein positives Fazit: Das Team ist gut zusammengewachsen, der Umgang miteinander war fair. Jeder hat sich in den Dienst des Teams gestellt und sich nach seinen Möglichkeiten eingesetzt. Die  Einsatzbereitschaft im Training hätte manchmal noch etwas höher sein können, aber bei den Meisterschaftsspielen wurde immer Vollgas gegeben. Es hat Spass gemacht, mit einem recht ausgeglichenen Team zu arbeiten und spielerische und individuelle Fortschritte zu erzielen. Die Freude am Fussballspielen war spürbar. Unsere Ziele haben wir somit erreicht.

Danke an alle Eltern für das Vertrauen und die vorbildliche Unterstützung.

Martin Frick und Erhard Stoller